Wenn man an die Lehre der Wiedergeburt glaubt, dann muss der Kinderskilift-Aufbügler in seinen früheren Leben so ziemlich jede Gelegenheit genutzt haben, seinem Karma wahrlich Berge vor die Füsse und Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Respekt!
Nach der legendären Paella von Pitsch hat sich Domi Ende August die Küchenschürze umgehängt und uns verwöhnt.
Zum Apéro gab es Tomaten-Bruschette & Crostini mit Auberginen-Feta-Paste. Ein bekömmliches Buechibärger-Bier löschte den ersten Durst.
Als Vorspeise durften wir ein feines Petersilienschaumsüppchen geniessen.
Ein weiterer Gang wurde aufgetischt: Gorgonzola-Risotto mit leicht gebratenen Melonen.
Der Hauptgang, Rehrücken an Wildrahmsauce mit Eiernudeln liess keine Wünsche offen. Wie übrigens fast immer beim Chefkoch Domi.
Mit eigentlich schon vollen Mägen wagten wir uns dann doch noch an das Dessert. Es auszulassen entspräche nicht mit dem von Röbi geprägten Gourmet-Club Motto “Es wird gegessen bis alles weg ist”.
Das Pflaumenparfait mit Rotweinkompott zusammen mit Kaffee und Grappa bis fertig rundete den Abend perfekt ab.
Die Wahl des nächsten Koches fiel auf Röbi. Dass die Wahl ausgerechnet auf den einzigen Abwesenden fiel, mag ein Zufall sein. Mit vereinten Kräften konnten wir aber das Einschreiten internationaler Wahlbeobachter verhindern. Ebenso konnte der Eintrag auf einer Liste mit Ländern und Regionen, welche immer wieder durch interessante Wahlprozedere auffallen, durch den geschickten Einsatz von Regierungsmitgliedern noch einmal herausgeschoben werden.
Nach einer unglaublich unspektatkulären und unkomplizierten Terminfindung fanden wir uns am 5. Juni 2009 bei Pitsch zum Schlemmen ein. Ein paar Helden wagten sogar die Anreise auf dem Drahtesel.
Nach einer kurzen Hausbesichtigung wurden wir mit einer feinen Sangría Auf den spanischen Abend eingestimmt.
Während sich die Gourmets mit der Sangría vergnügten und gegenseitig versuchten sich die Bierflaschendeckel von den Bierflaschen zu schmeissen kam der Chefkoch schon mit der Vorspeise: Gazpacho - eine feine kalte Gurkensuppe.
Nun wurde der beeindruckende Outdoor Chef Gasgrill des Hausherrn theatralisch entzündet und das Spektakel nahm seinen Lauf: Pitsch hörte nicht auf mit dem herantragen von Zutaten für die geplante Paella (würde sich der feine Herr endlich bequemen, mir die Zutatenliste zu mailen, würde ich diese hier auch auflisten …).
Das Ergebnis liess sich nicht nur sehen, sondern auch riechen und schmecken:

Zum Dessert gab es dann eine unglaublich feine, wenn auch ein bisschen zu flüssige, Crema Catalana.
Als nächstes einladen darf übrigens Starkoch Domi
Einmal mehr hat der der Gourmet-Club getagt und ist von Wisu mit einem tollen Menu verwöhnt worden:
- Bärlauchsuppe mit Bündnerfleisch
- grüne Spargeln an Vinaigrette mit geräuchertem Lachs
- Lammnierstück an Basilikum Tomatensauce mit Gratin Dauphinoise
- weisses Schoggimousse
Das nächste Mal darf und Pitsch einladen, der Termin wurde erstaunlich schnell und unkompliziert bestimmt
“Rennen ist gesund und tut gut “, tut der Volksmund kund. Wie gesund es ist, kann ich nicht beurteilen. “Gut tun” tut es offenbar nur dem Volksmund, ich habe danach eigentlich nur sehr kurzfristig diesen Eindruck. Jede Nacht nach einem absolvierten Training werde ich nächtens von Wadenkrämpfen (ja, ich nehme Magnesium zu mir…) geplagt und der Rücken tut weh und das Knie der Nation will dann ja nicht zurückstehen und tut auch weh, noch mehr als der Rücken.
Allerdings gibt es seit neustem ein nettes Internet-Tool, wo man seine Laufstrecken schön auf Karten abstecken kann und dann angeben, wann man die Strecke gelaufen ist. Ergebnis ist einerseits eine schöne Uebersicht (inkl. verbrauchten Kalorien), mit der man sein Gewissen beruhigen kann, andererseits (und das ist noch viel schöner) werden alle gelaufenen Kilometer in einem schönen Bildlein aufaddiert, welches man dann genüsslich auf seiner Homepage zeigen kann.

Den aktuellen Stand kann man auf der Seite ‘run bipo, run!’ (oben rechts) jederzeit nachschauen.
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